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Top im Süden: Highlights für Reisende mit Zeit PDF Drucken E-Mail

Französische Villa in Dalat © Andrea BonderMit etwas mehr Zeit lassen sich im Süden weitere sehenswerte Orte und Inseln besuchen. Hier liegen die beiden interessantesten Urlaubsinseln, Phu Quoc im Golf von Thailand und das noch wenig besuchte Con Dao-Archipel im Südchinesischen Meer. Im Hinterland sind die französisch anmutende Sommerfrische Dalat, bunte Cao Dai-Tempel und die Cu Chi-Tunnel zu entdecken. Der Cat Tien Nationalpark ist noch ein Geheimtipp.

Phu Quoc

Strand auf Phu QuocVietnams größte Insel Phu Quoc, die im äußersten Südwesten vor dem kambodschanischen Festland liegt, hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der Top-Badeziele des Landes entwickelt. Trotz des touristischen Booms haben Erholungsuchende, darunter viele Honeymooner, die langen Palmenstrände an der Westküste oft noch für sich alleine. Die Korallenriffe an vorgelagerten kleinen Inseln gehören zu den besten Tauch- und Schnorchelrevieren Vietnams. Außerdem ist Phu Quoc bekannt für die Herstellung von Fischsoße.

Dalat

Bahnhof in Dalat © Andrea BonderDie Franzosen hatten sich das auf 1.500 Höhenmetern gelegene kühle Örtchen Dalat, 300 Kilometer nordöstlich von Ho-Chi-Minh-Stadt, als Sommerfrische eingerichtet. Noch heute sind Kolonialgebäude wie Villen, Hotels, die Kathedrale und der Art-deco-Bahnhof zu sehen. Auch der Sommerpalast des letzten Kaisers Bao Dai ist einen Besuch wert. Kitschig-schön sind Dalats Pferdekutschen, Tretboote in Schwanenform auf dem See in der Innenstadt und die Blumengärten, besonders zum Blumenfestival im Dezember. Heute kommen viele Wochenendurlauber aus Ho-Chi-Minh-Stadt zum Golfspielen und Relaxen. Dalat ist Ausgangspunkt von Motorradtouren in die hügelige Umgebung und auf dem ehemaligen Ho-Chi-Minh-Pfad.

Cu-Chi-Tunnel und Cao-Dai-Tempel

Cai-Dai-Tempel in Tay NinhEin Tagesausflug in die nordwestlich von Ho-Chi-Minh-Stadt gelegene Provinz Tay Ninh führt zu zwei außergewöhnlichen Sehenswürdigkeiten. Rund 30 Kilometer vor den Toren der Stadt können Besucher in Cu Chi in die Tunnel hinabsteigen. Sie gehören zu einem ausgedehnten unterirdischen System aus Gängen und Räumen, das den Vietkong im Vietnamkrieg als Versteck diente. Auch andere Kriegsrelikte wie Panzer und Folterinstrumente sind zu sehen. Gut 20 Kilometer weiter steht der bunte Cai-Dai-Tempel. Der vietnamesische Gründer der Religion, ein Verwaltungsangestellter aus Phu Quoc, ließ ihn 1927 dort in der Provinz Tay Ninh errichten. Die Cao Dai, die in der Vergangenheit oft politisch aktiv waren, haben heute rund zwei Millionen Mitglieder.

Con Dao

Das Con Dao-Archipel liegt rund 205 Kilometer südlich von Ho-Chi-Minh-Stadt im Südchinesischen Meer. Aufgrund der Abgeschiedenheit wurden auf der größten Insel Con Son lange Zeit Strafgefangene inhaftiert - während der französischen Kolonialzeit ebenso wie während des amerikanischen Krieges bis 1975 -, deren Gefängnisse man besichtigen kann. Heute sind die 16 ursprünglichen, hügeligen Inseln mit ihren schönen einsamen Stränden und Buchten ein Marinenationalpark, den erst wenige Reisende besuchen. Auf der Insel Bay Canh werden Schildkröten aufgezogen, und im April und Mai kommen Seekühe (Dugongs) in die Seegraswiesen.

Cat Tien Nationalpark

Feuchtgebiete im Cat Tien NationalparkIm Cat Tien Nationalpark, rund 150 Kilometer nördlich von Ho-Chi-Minh-Stadt, befindet sich der größte Regenwald im Süden Vietnams. Seine Artenvielfalt ist außergewöhnlich:  Der Nationalpark beheimatet drei Dutzend vom Aussterben bedrohte, zum Teil endemische Tierarten, über 350 Vogelarten und über 450 Schmetterlingsarten. Außerdem leben hier Elefanten, Bären, Primaten, Krokodile, Schildkröten und die bereits ausgestorben geglaubten Java-Nashörner. Teile des Parks sind Feuchtgebiete und Bambuswälder.

Fotos Dalat: Andrea Bonder/ Vietnamtravelinfo; Fotos Phu Quoc, Tay Ninh, Cat Tien: Wikimedia