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Top im Norden: Highlights für Reisende mit Zeit PDF Drucken E-Mail

Wasserrad bei Dien Bien Phu © Gaston Roth

Mit etwas mehr Zeit lassen sich im Norden weitere sehenswerte Orte und Naturschönheiten besuchen. Die "Trockene Halong-Bucht" in Ninh Binh, der Cuc Phuong Nationalpark und einige Minderheitendörfer sind von Hanoi im Rahmen eines Tagesausfluges gut zu erreichen. Für einen Besuch am malerischen Ba Be-See sollte man drei Tage, für eine Rundfahrt durch den Nordwesten mindestens sechs Tage einplanen.

Trockene Halong-Bucht

Tam Coc-HöhleBei Ninh Binh, rund 100 Kilometer südlich von Hanoi, liegt die so genannte "Trockene Halong-Bucht". Wasserläufe schlängeln sich zwischen Reisfeldern durch eine romantische Landschaft, die von von steilen, schroffen Kalksandsteinfelsen eingerahmt wird. Auf einer zwei- bis dreistündigen Fahrt bringen Ruderer Besucher in kleinen Sampans zu den drei langen Höhlen von Tam Coc, die nur vom Boot aus zu betrachten sind. Auf dem Trip nach Ninh Binh sollte man sich die nahe Bich Dong-Grotte und Hoa Lu, die Tempel der alten Königstadt aus dem 11. Jahrhundert, nicht entgehen lassen.

Ethnische Minderheitendörfer

Mai ChauAußer in der Umgebung von Sapa befinden sich besonders in den Provinzen Hoa Binh und Son La viele Dörfer ethnischer Minderheiten. Sie lassen sich von Hanoi aus in einer Stippvisite besuchen. Nur rund 140 Kilometer von Hanoi entfernt liegt das Mai Chau-Tal. In den ursprünglichen Stelzenhausdörfern leben weiße Thai, bei denen man übernachten und Wander- und Radtouren entlang der Reisfelder der Umgebung machen kann.

Cuc Phuong Nationalpark

Vietnams erster, bereits 1962 eingerichteter Nationalpark ist ein 200 Quadratkilometer großer Regenwald zwischen Kalksandsteinbergen. Der Cuc Phuong Nationalpark gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe und liegt rund 50 Kilometer westlich von Ninh Binh. Der Park beheimatet einzigartige uralte Bäume, 300 Vogelarten, 90 Säugetierarten und im Frühjahr viele Schmetterlinge. Hauptattraktionen sind die prähistorischen Höhlen und das Primaten-Center, in dem seltene Langur-Affenarten aufgezogen und ausgewildert werden. Wanderwege führen zu Muong-Dörfern, in denen man übernachten kann.

Der Ba Be-See

Abendstimmung am Ba Be-See © Gaston RothDer wunderschöne Ba Be-See liegt etwa 240 Kilometer nördlich von Hanoi und ist noch überraschend wenig besucht. Der größte Natursee Vietnams ist in eine attraktive bergige Tropenwaldlandschaft eingebettet und Heimat von mehr als 350 Schmetterlingsarten. Auf mehrstündigen Bootsfahrten sind Höhlen, Wasserfälle und Tay-Dörfer zu sehen, in denen man auch übernachten kann. Wegen der Entfernung (fünf bis sechs Fahrstunden von Hanoi oder Sapa) sollte man zwei Übernachtungen einplanen. Ein lohnenswerter Abstecher führt in die noch einsameren Karstberge von Cao Bang an der chinesischen Grenze. Zu sehen sind hier die Ban Gioc Falls, die höchsten Wasserfälle des Landes, und die Höhle Pac Bo, die Ho Chi Minh einst als Refugium diente.

Route Mai Chau-Son La-Dien Bien Phu-Muong Lay-Sapa

Minderheitendorf bei Muong Lay © Gaston RothAuf einer einwöchigen Rundfahrt mit einem Mietwagen (mit Fahrer) lassen sich alle interessanten Orte des Nordwestens erkunden. Von Hanoi geht es über die ethnischen Dörfer des Mai Chau-Tals und die Milch- und Obst-Region von Moc Chau nach Son La. In Dien Bien Phu nahe der Grenze zu Laos zeugen noch viele Stätten von den Kämpfen im Jahr 1954, die den Untergang der französischen Kolonialära einläuteten. Die Umgebung von Muong Lay ist geprägt von ethnischen Minderheitendörfern, zu denen Wanderungen und Bootsfahrten möglich sind. Über den mehr als 2.000 Meter hohen Tran Tom-Pass geht es dann nach Sapa.

Fotos: Gaston Roth/ Vietnamtravelinfo; Tam Coc: Wikimedia; Mai Chau: Jos Dielis/ Wikimedia