Top im Süden: Highlights für Erstbesucher Drucken

Palmen am Strand von Mui Ne © Andrea BonderIm tropischen Süden floriert die Wirtschaft. In der Metropole Ho-Chi-Minh-Stadt eröffnen immer mehr Hotels, Restaurants und Einkaufszentren. Das Mekong-Delta ist die fruchtbare Reiskammer des Landes. Nha Trang und Mui Ne sind die beliebtesten Badeparadiese Vietnams, die sich zu bekannten Zielen für Taucher und Kitesurfer entwickelt haben.

 

Ho-Chi-Minh-Stadt

Koloniale Hauptpost in Ho-Chi-Minh-Stadt © Andrea BonderHo-Chi-Minh-Stadt (kurz HCMC oder noch Saigon genannt) ist mit mehr als sieben Millionen Einwohnern die größte, in rasantem Tempo weiter wachsende Stadt des Landes. Dennoch lassen sich die Sehenswürdigkeiten in der Innenstadt gemütlich zu Fuß erkunden: Die französischen Kolonialgebäude wie die Post und die Kathedrale; der Wiedervereinigungspalast; das bewegende Museum für Kriegsrelikte; die Tempel; die Einkaufsmeile Dong Khoi und der Ben Thanh-Market nahe dem Backpackerviertel; nur nach Chinatown benötigt man ein Taxi. Abends bieten immer neue schicke Restaurants, Bars und Diskotheken ein abwechslungsreiches Nachtleben.

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Mekong-Delta

Auf einem Kanu im Mekong-Delta © Andrea BonderZwischen Ho-Chi-Minh-Stadt und der kambodschanischen Grenze breitet sich der Mekong in ein ausladendes Flussdelta aus. In dieser fruchtbaren Region ernten die Bauern dreimal jährlich Reis und bauen Früchte, Kokospalmen und Zuckerrohr an. Die Flussarme und Kanäle sind nach wie vor wichtige Verkehrswege, an denen sich kleine Dörfer und Städte entwickelt haben. Selbst auf einer Tagestour sehen Besucher schwimmende Märkte und sind im Boot und im Kanu unterwegs zu Obstfarmen, Kokosbonbonfabriken und Gärtnereien.

Nha Trang

Am Strand von Nha Trang © Gaston RothVietnams meistbesuchter Badeort liegt mitten an der zentralen Südküste, rund 450 Kilometer nordöstlich von Ho-Chi-Minh-Stadt. Der breite Sandstrand mit der Promenade erstreckt sich entlang der Innenstadt. In Wassernähe gibt es jede Menge Hotels aller Preisklassen, Restaurants, Reisebüros und Wassersportzentren, die vor allem Tauchkurse anbieten. Traveller zieht es vor allem in die Gassen am südlichen Teil des Strandes, wo sich Pensionen und Backpackerkneipen konzentrieren und das Nachtleben pulsiert. Am Strand gibt es Liegen und fliegende Händler, die sogar Meeresfrüchte grillen. Ausflüge führen zum Schnorcheln zu den vorgelagerten Inseln, zum Fischereihafen und den Cham-Tempeln.

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Mui Ne und Phan Thiet

Die roten Dünen von Mui Ne © Gaston RothDer zehn Kilometer lange Strand von Mui Ne hat sich in den vergangenen 15 Jahren zu einem pulsierenden Ferienort entwickelt. An der Hauptstraße entlang drängen sich Dutzende von Mittelklassehotels, Shops und Restaurants. Die Sonne scheint aufgrund eines besonderen Mikroklimas so gut wie immer, und ganzjährig konstante Winde sorgen für optimale Surfbedingungen. In jüngster Zeit hat sich Mui Ne daher zu einem der Hotspots Asiens für Kitesurfer gemausert. Hauptsehenswürdigkeiten sind die hohen roten und weißen Dünen, die zum Teil bis ans Meer reichen, die bunten Fischereiflotten und die Fischsoßenfabriken von Phan Thiet.

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Fotos: Andrea Bonder, Gaston Roth/ Vietnamtravelinfo