Die Sehenswürdigkeiten vor Ort Drucken

Die Dünen von Mui Ne © Gaston RothAuch wenn Baden, Erholen und Surfen im Vordergrund stehen: In Mui Ne und Phan Thiet lohnt sich der Besuch einiger Sehenswürdigkeiten. Die Highlights sind die Dünenlandschaften rund um Mui Ne, die besonders am frühen Morgen und in der Abendsonne ein schönes Farbenspiel ergeben. Außerdem sind die Häfen, Cham-Tempel und die familiär geführten Fischsoßen-Fabriken einen Ausflug wert.

Die roten Dünen

Die Region um Mui Ne und Phan Thiet ist von einer beeindruckenden Wüstenlandschaft geprägt. Direkt hinter dem Strand ragen weitläufige rote und weiße Sanddünen empor. Zum Sonnenuntergang ziehen Vietnamesen wie Urlauber zu den roten Dünen, die sich direkt hinter dem Fischerdorf ausbreiten. Das satte Orange des Sandes bietet hier einen besonders schönen Farbkontrast zum tiefblauen Meer. Während die einen mit Freunden picknicken, sausen die Touristen auf Plastikfolien die Hügel hinab. Nicht weit entfernt liegt der Rote Canyon, dessen Schluchten der Regen aus den Dünen herausgewaschen hat. Ebenfalls in der Nähe ist die Fairy Spring. Eine kurze Wanderung führt durch zerklüftete Dünen an einem Fluss entlang zu einem kleinen Wasserfall.

Die weißen Dünen

Rund 30 Autominuten von Mui Ne entfernt breiten sich die imposantesten der weißen Dünen aus. Sie erstrecken sich einige Kilometer landeinwärts an einem attraktiven Lotussee und sind noch wesentlich weniger besucht. Selbst morgens, wenn es noch kühl ist, haben Besucher diesen Ort meist für sich alleine. Ebenso wie an den roten Dünen am Meer kann man hier mit Plastikmatten lustige Rutschpartien in den Sandhügeln unternehmen. Der große Ban Ba-See und ein kleiner Teich voller Lotusblüten sind attraktive Fotomotive. In dem Pinienwald am Seeufer bieten kleine Restaurants kalte Getränke und Snacks an.

Fischerhafen

Vor dem Fischerdorf Mui Ne und mitten in Phan Thiet liegt tagsüber eine riesige Flotte rot-blau gestrichener Fischerboote. Die Fischer rudern mit kleinen, runden Korbbooten zu ihren vor Anker liegenden Schiffen. Sie fahren über Nacht auf das Meer hinaus und kehren morgens mit ihrem Fang zurück. Ihren Fang legen sie zum Trocknen am Ufer aus. Die kleinen Sardinen verwenden Sie für die Herstellung der Fischsoße, für die Phan Thiet bekannt ist.

Fischsoßen-Fabriken

Phan Thiet ist neben der Insel Phu Quoc der wichtigste Produktionsort von Fischsoße („Nuoc Mam“). Zahllose Fischerfamilien in Mui Ne und Phan Thiet stellen in Heimarbeit diese für die vietnamesische Küche wichtige Würzsoße her. Besuchern zeigen sie gerne ihre meist rund ein Dutzend riesigen Fässer. In denen lagern sie Sardinen und Salz zusammen ein. Nachdem die Fische mindestens ein halbes Jahr gegärt haben, wird die fertige Fischsoße herausgepresst. Besucher

Die Cham-Türme

Auf einem Hügel zwischen Mui Ne und Phan Thiet stehen die Cham-Türme namens Thap Po Shanu. Während der Tempel der Anlage aus dem 8. Jahrhundert zerstört wurde, sind die aus roten Ziegeln erbauen Tempeltürme erhalten geblieben und schön restauriert worden. Die Stelle bietet einen guten Ausblick über die Küste und Phan Thiet. Den wusste Anfang des 20. Jahrhunderts auch ein französischer Adeliger zu schätzen. Er ließ sich auf dem Berg ein imposantes Anwesen errichten, das heute allerdings verfallen ist.

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Foto: Gaston Roth/ Vietnamtravelinfo