Gastronomische Entdeckungen Drucken

="RestaurantsDie Straßenzüge der Altstadt sind voller kleiner Cafés, Restaurants und Kneipen. Da ist für jeden Geschmack etwas dabei: Gehobene Restaurants in historischen Gebäuden mit liebevoll angelegten Gärten, gemütliche Lokale, schicke bunte Bars, einfache Eisdielen und eine ganze Reihe Kochschulen, die die Zubereitung der lokalen Spezialitäten vermitteln.

Traditionelle Gerichte aus Hoi An

Die landesweit bekannte, vielfältige Hoi An-Küche ist aus der gemischten Bevölkerung aus Vietnamesen, Chinesen und Japanern hervorgegangen und in den meisten Restaurants in Hoi An zu haben. Wer Teigtaschen mag, ist hier richtig: Mit Garnelen oder Krebsen gefüllte, gedämpfte Teigtaschen heißen Banh bao und banh vac, wegen ihres Aussehens "White Rose" getauft. Die frittierten Teigtaschen (Hoanh thanh) sind mit Garnelen- und Hühnerfleisch gefüllt, die Reismehlpfannkuchen (Banh xeo) mit Fleisch und Sojasprossen. Der Reiskuchen Banh it ist mit Sojabohnenpaste und Kokosmilch angerichtet. Hoi Ans klassische Suppe Cao Lau ist eine Brühe mit Nudeln, Schweine­fleisch, Sojasprossen, grünem Gemüse, Pfefferminze und Röstzwiebeln. Eine Spezialität aus dem Gemüsedorf Tra Que ist die Frühlingsrolle Tam huu, die mit Schweinefleisch, Garnelen, roten Zwiebeln und Minzblättern gefüllt ist. Das Lieblingsgericht der Einheimischen sind die in der ganzen Provinz verbreiteten Quang-Nudeln, eine Brühe mit Reisnudeln, Fleisch, Gemüsen, Kräutern und gehackten Erdnüssen.

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Restaurants, Cafés & Bars

Die historischen Altstadthäuser und die Uferpromenade von der gegenüberliegenden Insel An Hoi beherbergen eine Vielzahl unterschiedlichster Lokalitäten, selbst auf der Insel Cam Nam gibt es hervorragende Restaurants. Garküchen am Markt und in den Altstadtgassen bieten kleine Gerichte und Snacks schon ab 10.000 Dong (0,50 Euro) an. Klassische Lokale servieren vietnamesische Küche, Traveller-Treffs preiswerte internationale und vietnamesische Gerichte, gehobene Restaurants auch französisches und australisches Essen sowie viele Weine. Vegetarische Gerichte finden sich auf jeder Karte. Die besten und begehrtesten Tische befinden sich an der Straße und im ersten Stock auf den Balkonen. Besonders attraktiv sind Restaurants im französischen Kolonialstil und mit liebevoll angelegten Gärten, die abends romantisch beleuchtet sind. Mittlerweile gibt es auch stylische Lounges und abendliche Restaurantschiffsfahrten auf dem Fluss. Das Nachtleben konzentriert sich auf einige Bars in der Altstadt.

Wer am Strand mit Blick auf das Meer essen möchte, hat zwei Optionen: Abends bauen Vietnamesen unter den Bäumen am Strand Dutzende mitgebrachter Holzgrills auf, auf denen sie frisch gefangenen Fisch grillen. Die meist einheimischen Gäste sitzen zu Hunderten in Grüppchen auf Decken beim Schein von Öllämpchen um sie herum. Die gehobene Alternative sind die Restaurantterrassen der benachbarten Luxusresorts.

Kochkurse

Einige Restaurants in Hoi An bieten mehrstündige Kurse an, in denen die Teilnehmer mehrere vietnamesische Gerichte zubereiten und anschließend gemeinsam essen. Am Fluss gibt es eine Kochschule, deren halbtägige Kurse den Einkauf der Zutaten auf dem Markt oder im Gemüsedorf Tra Que beinhalten.

Foto: Andrea Bonder/ Vietnamtravelinfo