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Japanische Brücke in Hoi An Die Highlights der Altstadt sind die prachtvollen chinesischen Verbindungshäuser und Tempel aus dem 18. Jahrhundert, die japanische Brücke von 1763 und die liebevoll restaurierten Geschäfts­häuser – allesamt auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Auch wenn die Stadt und ihre historischen Gebäude wie ein Freiluftmuseum anmuten, gehen die Bewohner Hoi Ans ihrem normalen Alltag nach.

Japanische Brücke

Die 18 Meter lange, überdachte Tempelbrücke hat einst das chinesische mit dem japanischen Viertel verbunden. Das heutige Wahrzeichen von Hoi An, 1763 erbaut, ist eines der ältesten Gebäude der Stadt (die erste Brücke an dieser Stelle stammte bereits von 1595!). Der Tempel ist einer taoistischen Gottheit gewidmet, die die Stadt vor Fluten und Erdbeben beschützen soll. Leider wird Hoi An bis heute immer wieder vom Hochwasser heimgesucht, zuletzt im Herbst 2009.

Versammlungshallen

Die Einwanderer früherer Zeiten kamen aus den südostchinesischen Provinzen Fujian, Guangzhou (Kanton), Hainan, Chaozhou und Hakka. Anfangs trafen sie sich in der Versammlungshalle der chinesischen Vereinigungen, mitten in der zentralen Hauptstraße Doung Tran Phu in der Altstadt gelegen. Dann bauten sie im 18. und 19. Jahrhundert in der gleichen Straße für ihre regionalen Vereinigungen eigene Versammlungshäuser (hoi quan). Sie haben verzierte Eingangstore, ruhige Innenhöfe mit Steingärten und Statuen sowie Tempel mit Altären und Götterbilder aus filigranen Schnitzarbeiten. Die größte Versammlungshalle, gebaut von den Fujian-Chinesen, wurde bis in die 1970er Jahre immer wieder ausgebaut und modernisiert.

Tempel

Neben der japanischen Brücke ist Quan Cong der sehenswerteste Tempel in Hoi An. Das 1653 gegründete Gebäude mit dem markanten, bunt verzierten roten Eingangstor befindet sich ebenfalls mitten in der Doung Tran Phu. Der Tempel ist dem chinesischen General Quan Cong gewidmet, der in Vietnam als Schutzgott fungiert. Nördlich der Altstadt befindet sich mit der mehrstöckigen Chuc Thanh Pagode von 1454 der älteste Tempel der Stadt.

Familienhäuser & Schreine

Die traditionellen Wohn- und Geschäftshäuser in Hoi An sind typische schmale "Tunnelhäuser". Sie sind bis zu 60 Meter lang und bestehen im vorderen Teil aus einem Geschäft oder einer Werkstatt, einem offenen Innenhof und dem Wohnhaus im hinteren Teil. Einige besonders prächtige und gut erhaltene Häuser haben die Familien, die zum Teil schon seit vielen Generation dort wohnen, für Besucher geöffnet. Im Tan-Ky-Haus zeigt die Familie bei einer Tasse Tee den Hausaltar, die hölzerne Dachkonstruktion, Keramiken, alte Fotos und die Küche. Außerdem sehenswert sind die Architektur des Phung-Hung-Hauses, die Schnitzereien im Quan-Thanh-Haus, die Antiquitäten in der alten Apotheke von Diep Dong Nguyen und die Shreine der Familien Tran und Truong.

Museen & Kultur

Einige kleine Museen thematisieren die Kultur der Sa Huynh, den Keramikhandel sowie die lokale Geschichte, Kultur und Gepflogenheiten. Besonders interessant ist die Werkstatt (Handicraft Workshop), in der man Stickerinnen und Lampenmachern über die Schulter schauen und einer Musik- und Tanzaufführung beiwohnen kann.

Eintritt: Das Couponsystem

Für die meisten Sehenswürdigkeiten benötigen Besucher das "Hoi An Old Town Ticket". Im Ticketpreis von 90.000 Dong sind der Besuch eines Wohnhauses, einer Versammlungshalle, eines Museums, eines Tempels und der traditionellen Werkstatt enthalten. Um mehr Gebäude zu sehen, muss man entsprechend weitere Tickets kaufen. Tickets sind an den braunen Tickethäuschen an den Zugangsstraßen zur Altstadt erhältlich.

Foto: Sybille und Kurt Mader/ Pixelio