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Sehenswürdigkeiten in Danang PDF Drucken E-Mail

Relief-Skulptur im Cham-MuseumVor allem seinen Sehenswürdigkeiten hat es Danang zu verdanken, dass die Stadt – trotz der Anziehungskraft des benachbarten Städtchens Hoi An – nach wie vor auf der Liste vieler Vietnamreisender steht. Denn die Stadt, die sich in den vergangenen Jahren enorm herausgeputzt hat, hat einiges zu bieten. Vor allem der Besuch im Cham-Museum gehört zu den absoluten Highlights einer Vietnamreise.

Das Cham-Museum

Das Cham-Museum ist das einzige Museum der Welt, das sich ausschließlich der Cham-Kunst widmet. Mit rund 300 Sandstein- und Terrakotta-Skulpturen verfügt es über die größte Cham-Kunstsammlung der Welt. In den rund zehn Sälen und im Garten sind Altäre, Statuen und Reliefs zu sehen, die vor allem hinduistische Götter und Tänzer zeigen. Die Exponate stammen aus dem 7. bis 15. Jahrhundert. Sie wurden im Zuge von Ausgrabungen aus Tempeln und Türmen aus ganz Zentralvietnam zusammengetragen. Darunter befinden sich Stücke aus den berühmten Cham-Stätten My Son, Dong Duong und Tra Kieu.

Die französische Schule für Fernoststudien (Ecole Francaise d'Extreme Orient) hatte das Museum 1915 gegründet. Die Architektur des attraktiven Gebäudes lehnten die Erbauer stark an die Cham- und die französische Kolonial-Architektur an. Als Musée Henri Parmentier war das Museum damals dem französischen Archäologen Henri Parmentier gewidmet. Anfang des 20. Jahrhunderts hatte er im Auftrag der Ecole Francaise d'Extreme Orient die Cham-Monumente in My Son, Dong Duong und Chanh Lo erfasst und die Cham-Tempel in Nha Trang restauriert.

Adresse: Kreuzung Duong Trung Nu Vuong / Duong Bach Dang

Kathedrale & Pagoden

Im Umkreis von einem bis zwei Kilometern von der Innenstadt befinden sich einige sehenswerte Gotteshäuser. Direkt im Zentrum steht die Kathedrale, die die Franzosen 1923 für ihre in Danang wohnen Landsleute gebaut haben. Sehenswert sind die auffällige rosarote Fassade und die bunten Glasfenster mit Heiligenbildern. Der Spitzname „Hahnen-Kirche“ stammt von dem Wetterhahn auf der Kirchturmspitze.

Adresse: Ecke Duong Tran Quoc Toan/ Nui Thanh

Westlich der Innenstadt steht ein bunter Cao-Dai-Tempel, der nach dem Haupttempel in Tay Ninh der zweitgrößte in Vietnam ist. Für die rund 50.000 Cao-Dai-Anhänger in und um Danang finden täglich vier Gebetsstunden statt. Über dem Altarraum des 1956 erbauten, gepflegten Tempelgebäudes schwebt das riesige Auge Gottes.

Adresse: Ecke Duong Hai Phong/ Ngo Gia Tu

Die drei Pagoden südwestlich der Innenstadt lassen sich mit einem kleinen Spaziergang erkunden. In der Nähe des Cham-Museums befinden sich die Tam-Bao-Pagode mit seinem fünfstöckigen Pagodenturm und die lebendige, vietnamesische Pho-Danang-Pagode von 1923. Die Phap-Lam-Pagode ist für seine Messingstatue des Höllenkönigs bekannt.

Adresse Tam-Bao-Pagode und Pho-Danang-Pagode: Duong Phan Chu Trinh
Adresse Phap-Lam-Pagode: Duong Ong Ich Khiem

Foto: Gaston Roth/ Vietnamtravelinfo