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Promenade am Han-Fluss

Danangs internationale Bedeutung ist an seinem großen Naturhafen zu sehen, in dem Containerschiffe Exportgüter laden und immer mehr Kreuzfahrtschiffe mit Touristen auf Südostasienrundfahrt anlegen. Die derzeitigen Investitionen auch ausländischer Unternehmen zeigen sich in vielen neuen Hotels und Bürogebäuden.

Danang spielte in der jüngeren Geschichte immer wieder eine wichtige Rolle. So war die früher Tourane genannte Stadt zum Teil einziger möglicher Anlaufhafen für europäische Händler in Vietnam. Im Vietnamkrieg erlangte Danang traurige Berühmtheit als US-Stützpunkt, deren Soldaten den China Beach zur Erholung entdeckten.

Das Besondere an Danang

Obwohl Danang eine große, moderne Hafenstadt mit attraktiven Stränden ist, gibt es kaum einen untouristischeren Ort. Eine ideale „Auszeit“ für Reisende, die hier hier wunderbar unbehelligt von Händlern und selbsternannten Reiseführern durch die Straßen flanieren und am Strand liegen können. Dank der vielen Geschäftsreisenden und ansässigen Expats verfügt Danang über gute Hotels und Restaurants.

Danangs Rolle in der Geschichte

Die florierende Hafenstadt Hoi An, nur 30 Kilometer südlich von Danang gelegen, war über Jahrhunderte die Hauptanlaufstelle für Händler aus Japan, China und Europa. 1835 entschied Kaiser Ming Mang, dass ausländische Schiffe nur noch einen einzigen Hafen in Vietnam ansteuern durften, nämlich Danang. Während Hoi An für lange Zeit in der Bedeutungslosigkeit versank, stieg die Stadt am Han-Fluss zu dem heute wichtigsten Hafen Zentralvietnams auf.

Einige Jahrzehnte später nahm Frankreich die Christenverfolgung zum Anlass, in Vietnam einzumarschieren. 1858 landeten französische Truppen in Danang, konnten sich aber nicht halten. Doch erst 1889 gliederten die Franzosen die Stadt, die sie in Tourane umbenannten, in ihre Kolonie Indochina ein.

Während des Vietnamkrieges war Danang eine wichtige Militärbasis für die USA und die Südvietnamesen. Die 1954 gezogene Trennungslinie am 17. Breitengrad und der Ho-Chi-Minh-Pfad, über den Nordvietnam Nachschub in den Süden schaffte, waren nicht weit entfernt. Schon seit Mitte der 1950er Jahre flogen die Amerikaner von ihrem Luftwaffenstützpunkt in Danang aus Angriffe.

Am 8. März 1965 landeten die ersten Bodentruppen vor den Kameras der Presse am Nam-O-Strand. In den kommenden Jahren kamen Soldaten und Flüchtlinge in die Stadt, die von wenigen Tausend auf über eine Million Einwohner anwuchs. Das Hospitalschiff Helgoland des Deutschen Roten Kreuzes ankerte von 1967 bis 1972 vor Danang. Die Soldaten entdeckten den citynahem My-Khe-Strand als Naherholungsgebiet, der seinen Spitznamen „China Beach“ Ende der 1980er durch eine gleichnamige US-Fernsehserie Jahre erhielt.

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Foto: Wikimedia