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Vietnam ist in Südostasien sicherlich eines der weniger bekannten Ziele für Taucher. Erfahren Sie das Wichtigste über Tauchbasen, Tauchkurse, die regional unterschiedlichen Saisonen, Dekompressionskammern sowie alles rund ums Fliegen.

Tauchbasen

Acht Orte im Süden und im Zentrum Vietnams sind Ausgangspunkte zum Tauchen. Die meisten Tauchbasen befinden sich in Nha Trang und auf Phu Quoc. Weitere Basen gibt es in den Urlaubsorten Hoi An und Danang, an den Stränden von Ca Na und Quy Nhon sowie auf den Inseln Con Dao und Whale Island (bei Nha Trang). Die Basen bieten Halb- und Ganztagesfahrten mit Tauchbooten an, von denen ein bis zwei Tauchgänge gemacht werden. Auch Strandtauchgänge sind möglich. Tauchkreuzfahrten werden zur Zeit noch nicht angeboten.

Die meisten Tauchbasen sind an Hotels angegliedert und stehen auch Nicht-Hotelgästen offen. In den größeren Orten, vor allem Nha Trang und Hoi An, verbinden Taucher den Sport mit Stadtleben und Ausflügen. Andere liegen an einsamen Buchten, so dass die Tauchtage meist an der Hotelbar ausklingen. Die Ortswahl ist um so entscheidender, wenn mitreisende Partner und Kinder nicht tauchen.

Tauchausbildung

Alle Tauchbasen bieten Tauchkurse für Anfänger und Fortgeschrittene an, die nach drei bis vier Tagen mit dem „Open Water Diver“ beziehungsweise dem „Advanced Open Diver“ abschließen. Wer diesen Tauchschein bereits hat, kann sich mit dem „Rescue Diver“ und danach dem „Dive Master“ und „Instructor“ fortbilden. Viele Tauchschulen bilden nach internationalen Standards aus und besitzen eine Lizenz des Verbandes PADI. Anfänger mit „Open Water Diver“-Schein können zahlreiche ein- bis zweitägige Spezialkurse belegen, in denen es um Strömungs-, Nitrox- und Nachttauchen, Unterwasserfotografie, Navigation und vieles mehr geht. Unentschlossene können mit Schnuppertauchgängen (Try Dives) anfangen und schnorcheln gehen.

Woran erkenne ich eine gute Tauchbasis/ Tauchschule?

  • Ausbildung nach internationalen Standards (wie PADI)
  • Gepflegter Zustand der Ausrüstung, des Kompressors, der Räumlichkeiten und der Tauchboote
  • Breites Kursangebot (auch Sonderkurse)
  • Kompetenz und Erfahrung der Tauchguides
  • Freundlichkeit, Serviceorientierung und Beratung des Personals (beim Zeigen der Basis, Beantworten der Fragen)
  • Sprachkompetenz der Tauchlehrer und Tauchguides sowie mehrsprachige Kursunterlagen und Bücher
  • Aufbewahrungsmöglichkeiten für mitgebrachte Ausrüstung (z. B. abschließbare Trockenräume)
  • Gepflegte Sanitäranlagen (WCs, Duschen), ggf. Umkleideräume

Hinweis: Vor Abreise sollte man eine Tauchtauglichkeitsuntersuchung bei einem Arzt machen, der als Taucharzt qualifiziert ist. In der Regel verlangen Tauchbasen und Tauchschulen eine Bescheinigung, die maximal ein bis zwei Jahre alt ist.

Regionale Saisonen

  • Whale Island: Februar bis Oktober (am besten Juni bis August)
  • Hoi An/Danang (Cham Islands): März bis September (Hauptsaison Juni bis August)
  • Nha Trang: am besten von März bis Oktober
  • Con Dao: am besten von Mai bis August
  • Phu Quoc: von Oktober bis April/Mai
  • Ca Na: keine Angaben
  • Quy Nhon: keine Angaben

Dekompressionskammern

Das Vietnam National Institute of Maritime Medicine in Haiphong verfügt über eine Dekompressionskammer. Alternativ werden Taucher nach Singapur oder Thailand geflogen.

DAN Asia PacificBei Tauchunfällen können Behandlungen und Rettungstransporte sehr kostspielig werden. Daher empfiehlt sich eine Versicherung beim Divers Alert Network (DAN). Das globale Non-Profit-Netzwerk bietet eine 24-Stunden-Notfallhotline an und deckt bei Tauchunfällen seiner Mitglieder die Kosten für Rettungstransport und Behandlungen. Es sind Jahresmitgliedschaften (rund 68 Euro) und Kurzzeitmitgliedschaften vor Ort (rund 18 Euro) möglich.

Infos rund ums Fliegen

Wer das eigene Tauchgepäck mitbringen möchte, sollte sich vor Abreise bei seiner Fluggesellschaft nach den Transportkosten erkundigen. Nur die wenigsten Airlines nehmen Tauchausrüstungen gratis mit. Auch die 20 Kilogramm Freigepäck, die die meisten Airlines in der Economy Class gewähren, reichen kaum aus, so dass Extragebühren zu erwarten sind. Bei einigen Airlines muss Tauchgepäck zudem extra angemeldet werden, Tauchflaschen und -lampen werden nicht immer mitgenommen.

Auch die Inlandsfluggesellschaften (für die Weiterflüge nach Nha Trang, Danang, Phu Quoc und Con Dao) haben unterschiedliche Regelungen. Vietnam Airlines befördert Tauchausrüstungen bis 20 Kilogramm kostenlos. Das Gepäckvolumen bei Jetstar Pacific ist abhängig von der Tarifklasse, Indochina Airlines gewährt 20 Kilogramm (Economy Class) beziehungsweise 32 Kilogramm (Business Class). Da die Bedingungen wechseln können, rückversichern Sie sich daher stets direkt bei den Airlines.

Hinweis: Beachten Sie bei ihrer Reiseplanung, dass zwischen dem letzten Tauchgang und einem Flug mindestens 24 Stunden liegen müssen. Die Stickstoffanreicherung im Körper könnte durch den Kabinendruck im Flugzeug (0,75 Bar, was 2.500 Meter über NN entsprich) zu Dekompressionsbeschwerden führen.